Nach einer intensiven Reisezeit bin ich wieder in Österreich angekommen. Es ist ein besonderes Gefühl, zurückzukehren – mit neuen Eindrücken, frischer Energie und vielen Bildern im Gepäck. Gleichzeitig beginnt nun eine Phase des Übergangs: Ausstellungen werden abgebaut, Werke wandern weiter, neue Orte öffnen ihre Türen.
Ein erster Besuch führte mich in den Kunstraum 23, wo der Abbau meiner Ausstellung „Femonomics“ anstand. Solche Momente sind immer zwiespältig. Einerseits endet ein Kapitel, andererseits zeigt sich gerade beim Abbau oft, welche Verbindungen entstanden sind. Besonders schön ist, dass einige meiner Werke in der kleinen Galerie bleiben werden. Sie dürfen dort weiter wirken, sichtbar bleiben und den Raum mit ihrer Präsenz bereichern.
Nach Wien geht es für mich weiter nach Krems – in die Galerie Wegscheider Nr. 3. Auch dorthin werden einige meiner Bilder mit mir weiterziehen, unter anderem aus der Ausstellung „tricky“. Ich freue mich sehr darüber, dass meine Werke in dieser Galerie künftig in einer Dauerausstellung sichtbar sein werden. Für mich bedeutet das eine wertvolle Kontinuität: Bilder, die aus persönlichen und künstlerischen Prozessen entstanden sind, finden einen festen Platz und können dort langfristig mit Besucherinnen und Besuchern in Dialog treten.
Diese Stationen zeigen mir wieder, wie lebendig Kunst unterwegs ist. Sie entsteht an bestimmten Orten, trägt Erinnerungen und Erfahrungen in sich – und findet dann neue Räume, in denen sie weiterwirken darf. Vom Kunstraum 23 in Wien bis zur Galerie Wegscheider Nr. 3 in Krems spannt sich ein schöner Bogen: Abschied, Weiterreise und Neubeginn liegen nahe beieinander.
Ich bin dankbar für diese Möglichkeiten und freue mich auf alles, was sich aus diesen Begegnungen weiterentwickeln wird.
Arrived in Austria: Between Taking Down, Reunions and New Exhibition Spaces
After an intense period of travelling, I have arrived back in Austria. It is a special feeling to return – with new impressions, fresh energy and many paintings in my luggage. At the same time, a phase of transition is beginning: exhibitions are being taken down, works are moving on, and new spaces are opening their doors. My first visit took me to Kunstraum 23, where the dismantling of my exhibition “Femonomics” was scheduled. Such moments are always ambivalent. On the one hand, a chapter comes to an end; on the other, it is often during the process of taking down an exhibition that one realizes which connections have been created. It is especially wonderful that some of my works will remain in the small gallery. They will be able to continue their presence there, remain visible, and enrich the space with their energy.
After Vienna, I will continue on to Krems – to Galerie Wegscheider Nr. 3. Some of my paintings will also travel on with me to this gallery, including works from the exhibition “tricky”. I am very pleased that my works will be visible there in the future as part of a permanent exhibition. For me, this represents a valuable sense of continuity: paintings that emerged from personal and artistic processes find a lasting place and can enter into long-term dialogue with visitors.
These stations remind me once again how alive art is when it is on the move. It is created in certain places, carries memories and experiences within it – and then finds new spaces where it can continue to have an effect. From Kunstraum 23 in Vienna to Galerie Wegscheider Nr. 3 in Krems, a beautiful arc unfolds: farewell, onward movement and new beginnings lie close together.
I am grateful for these opportunities and look forward to everything that may continue to develop from these encounters.






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